Diese Webseite nutzt ausschließlich technisch notwendige Cookies um den Betrieb der Seite zu gewährleisten. Mehr Informationen dazu in unsererDatenschutzerklärung

Zustimmen

Angebote September 2020

Aktuelle Angebote: September

NICOTIN AL 1 mg/Sprühstoß**

Buscopan® PLUS**

Fungizid-ratiopharm® Pumpspray**

EMSER® NASENDUSCHE + 4 Beutel EMSER NASENSPÜLSALZ

Alle Preise verstehen sich inklusive Mwst. | Preisänderungen und Irrtum vorbehalten | Angebote in haushalts- üblichen Mengen, solange der Vorrat reicht | * unser bisheriger Verkaufspreis | ** Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. | Produktabbildungen so ähnlich.
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8-19 Uhr
Samstags 9-13 Uhr
Beachten Sie auch unseren Bestell- und Lieferservice

Einfach per APP bestellen
Apotheken-App

Kolumne

Kolumne

Blasenentzündung – was tun?

Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen – viele Frauen kennen diese Symptome einer Blasenentzündung (Zystitis). Bei dafür empfindlichen Menschen kann es bereits ausreichen, ein paar Minuten lang auf kalten Steinen zu sitzen oder zu dünn bekleidet einige Zeit draußen zu sein - schon sind die Abwehrkräfte im Bereich von Niere und Blase - im Bereich der „ableitenden Harnwege“, wie man in der Fachsprache sagt - kurzfristig geschwächt. Bakterien können dann in die Harnröhre eindringen und in die Blase aufsteigen. Dann treten die typischen Beschwerden einer Blasenentzündung auf: plötzlicher und vermehrter Harndrang mit Brennen, Jucken und Schmerzen.

Blasenentzündungen sind ein typisches Frauenproblem – jede zweite Frau hat einmal im Leben eine Blasenentzündung. Der Grund liegt in der Anatomie: Die weibliche Harnröhre ist nur etwa 4 cm lang, die des Mannes dagegen ca. 20 cm. Den kürzeren Weg zur Blase können Bakterien leichter zurücklegen. Auch erkranken mehr ältere Menschen an Blasenentzündungen als junge, weil im Alter der die Blase abschließende Schließmuskel schlaffer ist und so eine weniger dichte Barriere für Bakterien darstellt. Und ebenfalls häufiger betroffen sind Männer mit Prostata-Problemen, weil sich bei ihnen der Harn eher einmal stauen kann und in den Harnwegen stehender Urin einen besonders guten Nährboden für Keime aller Art bildet.

Schon bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung sollten Sie aktiv werden. Wichtigster Grundsatz dabei: Viel trinken! Mit 3 l Flüssigkeit täglich, darunter viel Mineralwasser, werden Niere und Blase „gespült“ und schwemmen die eingetretenen Krankheitserreger oft einfach aus. „Gegen den Strom“ können sich die Keime auch schlechter vom Harnröhrenausgang aus aufwärts in Richtung Blase und Niere ausbreiten.

Zusätzlich zur gesteigerten Trinkmenge kann man den Harnfluss zusätzlich mit Hilfe von Harntees steigern. Zum einen nehmen Sie damit automatisch noch mehr Flüssigkeit zu sich, zum anderen enthalten diese Teemischungen harntreibende Inhaltsstoffe. Vor allem in Birkenblättern, Brennnesselblättern und Spargelwurzelstock finden sich solche harntreibenden Bestandteile. In der Selbstmedikation werden außerdem oft zur unterstützenden Behandlung und Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden entzündlicher Erkrankungen der ableitenden Harnwege Arzneimittel, die Tausendgüldenkraut-, Liebstöckel- und Rosmarinpulver enthalten, eingesetzt. Alternativ können verschiedene Phytotherapeutika wie Bärentraubenblätter mit einer zeitlichen Beschränkung auf maximal einen Monat sowie die Kombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel empfohlen werden. Auch Wärme ist ein wichtiger Helfer bei einer Blasenentzündung. Die Devise ist deshalb: Warm anziehen und ruhig auch eine Wärmflasche ins Bett! Wer häufig zu Blasenentzündungen neigt, kann auch vorbeugen: Als Alternative zur Vorbeugung und zur Behandlung von unkomplizierten Blasenentzündungen hat sich der unverdauliche, Einfachzucker D-Mannose in einer wissenschaftlichen Studie als gleich wirksam erwiesen wie Antibiotika. Mit dem Vorteil, dass dadurch keine Antibiotikaresistenzen gefördert werden.

Wer seine Blasenbeschwerden nicht ernst nimmt und eine Blasenentzündung verschleppt, geht das Risiko ein, dass die Keime die Blase durchqueren und über den Harnleiter bis in die Nieren vordringen. Dort können sie eine Nierenbeckenentzündung mit blutigem Urin, hohem Fieber und stechenden Schmerzen in der Nierengegend auslösen. In diesem Fall sollten Sie schleunigst Ihren Arzt aufsuchen, denn unbehandelt kann eine solche Entzündung die Niere dauerhaft schädigen. Ein Arztbesuch ist aber auch schon dann ratsam, wenn sich die Blasenentzündung mit den geschilderten einfachen Mitteln Wärme, Steigerung der Harnmenge und Harndesinfektion nach etwa 3 Tagen nicht deutlich gebessert hat. Dann haben sich die Bakterien in der Blase „festgesetzt“ und Ihr Arzt muss entscheiden, ob Sie möglicherweise mit stärkeren Mitteln wie z.B. Antibiotika behandelt werden sollten.

Wie bei allen Gesundheitsthemen beraten wir Sie in unseren Apotheken auch gerne detailliert zum Thema Blasenentzündungen. Sprechen Sie uns ruhig darauf an!

Ihre Rosmarie Bührmann-Müller und das gemeinsame Team von Victoria-Apotheke und Fortuna-Apotheke

Gesundheitsservice rund um die Uhr!

Wenn Sie uns außerhalb unserer Geschäftszeiten anrufen, werden Sie ab sofort automatisch und für Sie kostenfrei zur Gesund-ist-bunt-Hotline verbunden.

Weitere Informationen


Gesund ist bunt „Gesund ist bunt“ – diesem Logo können Sie in unserer Apotheke begegnen. Es ist das Zeichen dafür, dass die Victoria-Apotheke Mitglied in einem bundesweiten Verbund unabhängiger Apotheken mit dem Namen parmapharm ist.

Lesen Sie weiter


Ihre Bestellung bitte

Die Victoria-Apotheke besitzt die offizielle staatliche Erlaubnis, Arzneimittel auch zu versenden.

Weitere Informationen


Immer ein Thema

Informationen zur Hausapotheke

Top